Die kurze Antwort
Jede Plattform hat eine bevorzugte Form. Lädst du etwas anderes hoch, wird es automatisch zugeschnitten, meist von der Mitte aus, und alles in der Nähe der Ränder geht verloren. Am sichersten ist es, jedes Bild vor dem Posten auf das genaue Seitenverhältnis und die genaue Größe zuzuschneiden.
Das Tool unten hat diese Größen unter Seitenverhältnis oder Größe schon eingebaut, darunter Instagram-Beitrag, Instagram Hochformat, Instagram Story, Reels, YouTube Thumbnail, Facebook Titelbild, X Header und LinkedIn Banner. Wähl eine Größe, schieb den Rahmen über den Teil, den du behalten willst, und klick auf Zuschneiden und herunterladen. Das Ergebnis wird genau in dieser Pixelgröße gespeichert.
Hier ausprobieren: Bild zuschneiden
Vollständige Tool-Seite öffnenBildgrößen nach Plattform
Das sind die Größen, die die Plattformen 2026 empfehlen oder die sich in der Praxis durchgesetzt haben. Die Plattformen ändern ihr Layout ab und zu, schau vor einer großen Kampagne also in ihre eigenen Hilfeseiten. Seitenverhältnisse ändern sich viel seltener als Pixelzahlen.
| Plattform und Platzierung | Größe in Pixeln | Verhältnis | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Instagram quadratischer Beitrag | 1080 x 1080 | 1:1 | Klassische Rasterform |
| Instagram Beitrag im Hochformat | 1080 x 1350 | 4:5 | Nimmt im Feed den meisten Platz ein |
| Instagram Beitrag im Querformat | 1080 x 566 | 1,91:1 | Wirkt auf dem Handy klein |
| Instagram Story, Reels | 1080 x 1920 | 9:16 | Text oben und unten freihalten |
| Facebook Beitrag im Feed | 1080 x 1350 oder 1080 x 1080 | 4:5 oder 1:1 | Dieselben Dateien wie bei Instagram passen |
| Facebook Titelbild | 851 x 315 oder größer | etwa 2,7:1 | Auf dem Handy werden die Seiten abgeschnitten |
| YouTube Thumbnail | 1280 x 720 | 16:9 | Mindestens 640 breit, unter 2 MB |
| YouTube Kanalbanner | 2560 x 1440 | 16:9 | Sicherer Bereich 1546 x 423 in der Mitte |
| X (Twitter) Header | 1500 x 500 | 3:1 | Profilbild verdeckt unten links |
| X Bild im Feed | 1600 x 900 | 16:9 | Quadratische und hochformatige Bilder werden auch gezeigt |
| LinkedIn Banner (persönlich) | 1584 x 396 | 4:1 | Profilbild verdeckt die linke Seite |
| LinkedIn Titelbild (Unternehmen) | 1128 x 191 | etwa 5,9:1 | Sehr schmal, einfach halten |
| LinkedIn Bild im Beitrag | 1200 x 627 oder 1080 x 1080 | 1,91:1 oder 1:1 | Hochformat 4:5 geht auch |
| TikTok Video-Cover, Pinterest Pin | 1080 x 1920, 1000 x 1500 | 9:16, 2:3 | Hochformate |
| Profilbilder (alle Plattformen) | mindestens 400 x 400 | 1:1 | Werden als Kreis angezeigt |
Sichere Bereiche: Wo kein Text hingehört
Der sichere Bereich ist der Teil des Bildes, der auf jedem Gerät sichtbar und frei bleibt. Außerhalb davon legt die Plattform Schaltflächen, Namen und Bildunterschriften darüber oder schneidet das Bild auf kleineren Bildschirmen ab.
Storys bei Instagram und Facebook zeigen oben deinen Profilnamen und unten eine Antwortleiste. Halte Text deshalb aus den oberen und unteren rund 250 Pixeln eines 1920 Pixel hohen Bildes heraus. Bei Reels und TikTok ist noch mehr verdeckt: Bildunterschrift und Schaltflächen belegen das untere Fünftel, und rechts steht eine Spalte mit Symbolen.
Bei Titelbildern und Headern ist das Profilbild das Problem. Bei X überdeckt es die untere linke Ecke des Headers, bei LinkedIn einen Teil der linken Seite des Banners. Bei Facebook zeigen Handys nur die Mitte des Titelbildes und schneiden die Seiten ab. Setz Logos und Text in die Mitte oder in die rechten zwei Drittel.
- YouTube-Thumbnails: Unten rechts steht die Videolänge. Platziere Gesichter und Titel woanders.
- YouTube-Banner: Fernseher zeigen die vollen 2560 x 1440, Handys nur den mittleren Streifen von 1546 x 423.
- Instagram-Raster: Seit 2025 zeigt das Profilraster Beiträge als hohe 3:4-Vorschau, dort werden also der linke und rechte Rand quadratischer Beiträge abgeschnitten. Halte das Motiv in der Mitte.
So schneidest du richtig zu
Fang mit dem größten Original an, das du hast. Beim Zuschneiden fallen Pixel weg: Ein Foto mit 4000 Pixeln lässt sich auf jede dieser Größen zuschneiden und bleibt scharf, ein Bild mit 600 Pixeln wirkt dagegen weich, wenn es mit 1080 oder 1920 Pixeln gespeichert wird.
Wähl zuerst die fertige Größe und richte dann den Rahmen aus. Zieh den Rahmen, um ihn zu verschieben, und zieh an seinen Griffen, um mehr oder weniger vom Foto einzuschließen; das Seitenverhältnis bleibt dabei fest. Mit der Tastatur verschieben die Pfeiltasten den Rahmen, Alt mit den Pfeiltasten ändert die Größe. Liegt das Foto auf der Seite, nutze vor dem Zuschneiden Nach links drehen oder Nach rechts drehen.
Für Profilbilder wählst du Quadrat 1:1 und stellst Form auf Kreis, dann siehst du, wie der runde Ausschnitt aussehen wird. Die Plattformen schneiden den Kreis selbst aus, lad also die quadratische Version hoch, außer du brauchst ein rundes PNG für etwas anderes.
Häufige Probleme und Lösungen
- Das Bild wirkt nach dem Hochladen unscharf: Es war kleiner als die empfohlene Größe, oder die Plattform hat eine sehr große Datei neu komprimiert. Lad genau die empfohlene Größe hoch, als JPG in hoher Qualität oder als PNG bei Grafiken mit Text.
- Text ist in der Story abgeschnitten: Er stand im oberen oder unteren Randbereich. Verschieb ihn ins mittlere Drittel.
- Das Titelbild sieht am Computer gut aus, ist auf dem Handy aber abgeschnitten: Die wichtigen Teile sind zu nah an den Seiten. Setz sie in die Mitte.
- Die Farben sehen nach dem Posten anders aus: Plattformen wandeln Bilder in den Farbraum sRGB um. Wenn du in sRGB exportierst, ist das Ergebnis am besten vorhersehbar.
- YouTube lehnt ein Thumbnail ab: Es ist größer als 2 MB. Komprimiere es als JPG mit etwa 85 Qualität.
Tipps für einen einheitlichen Feed
Leg dich pro Plattform auf ein Seitenverhältnis fest und bleib dabei. Für Instagram und Facebook zeigt das Hochformat 4:5 das größte Bild im Feed und passt für beide. Für Storys, Reels und TikTok gestaltest du einmal in 9:16 und nutzt dieselbe Datei mehrfach.
Behalte von jedem Bild eine Masterversion in voller Auflösung und schneide für jede Plattform Kopien davon zu, statt einen Ausschnitt noch einmal zuzuschneiden. Das Tool verändert deine Originaldatei nie, und nichts, was du öffnest, wird hochgeladen. So kannst du auch mit unveröffentlichten Fotos und Kundenmaterial sicher arbeiten.