Die kurze Antwort
Im Generator unten ist WLAN schon ausgewählt. Gib den Netzwerknamen genau so ein, wie er auf deinem Handy erscheint, tipp das Passwort ein, wähl unter Verschlüsselung die Einstellung deines Routers (WPA/WPA2/WPA3 für fast jedes Heim- und Büronetz) und hak Verstecktes Netzwerk nur an, wenn dein Netzwerkname nicht sichtbar ausgestrahlt wird. Der Code aktualisiert sich beim Tippen. Teste ihn mit deinem eigenen Handy und drück dann auf PNG oder SVG, um ihn herunterzuladen.
Gäste öffnen die Kamera, richten sie auf den Code und tippen auf die Meldung zum Verbinden. Aktuelle iPhones und Android-Handys erledigen das mit der eingebauten Kamera-App, ganz ohne zusätzliche App.
Hier ausprobieren: WLAN-QR-Code
Vollständige Tool-Seite öffnenWas in einem WLAN-QR-Code steckt
Ein WLAN-QR-Code ist kein Link. Er enthält ein kurzes Stück Text in einem Format, das Handys erkennen, zum Beispiel WIFI:T:WPA;S:CafeGast;P:kaffee2024;; wobei T für die Verschlüsselung steht, S für den Netzwerknamen und P für das Passwort. Wenn die Kamera den Code liest, trägt das Handy die Netzwerkeinstellungen für dich ein.
Weil der Inhalt im Code selbst steckt, ist er statisch: Er läuft nie ab, braucht kein Konto und funktioniert sogar weiter, wenn es diese Website nicht mehr gäbe. Das heißt aber auch: Der Code funktioniert nicht mehr, sobald du das Passwort änderst oder das Netzwerk umbenennst, und dann musst du einen neuen erstellen und drucken. Sonderzeichen wie Semikolon, Komma und Anführungszeichen in Name oder Passwort werden automatisch maskiert, damit sie den Code nicht beschädigen.
Die richtige Verschlüsselung wählen
Die Verschlüsselung im Code muss zu deinem Router passen, sonst versuchen Handys die falsche Methode und können sich nicht verbinden. Du findest sie auf der Bedienoberfläche des Routers bei den Einstellungen zu WLAN oder WLAN-Sicherheit, bei einer FRITZ!Box etwa unter WLAN, Sicherheit, oder auf einem Computer, der schon mit dem Netz verbunden ist.
| Einstellung im Router | Im Generator wählen | Hinweise |
|---|---|---|
| WPA2 Personal (WPA2-PSK) | WPA/WPA2/WPA3 | Die häufigste Einstellung bei Routern für Zuhause und Büro |
| WPA3 Personal oder WPA2/WPA3 gemischt | WPA/WPA2/WPA3 | Ältere Handys unterstützen Netze mit nur WPA3 teils gar nicht |
| WPA Personal (alt) | WPA/WPA2/WPA3 | Veraltet; stell den Router besser auf WPA2 oder WPA3 um |
| WEP | WEP | Unsicher und leicht zu knacken; ändere die Router-Einstellung, wenn du kannst |
| Offenes Netz | Kein Passwort | Jeder in Reichweite kann sich verbinden; das Passwortfeld wird ignoriert |
| WPA2 oder WPA3 Enterprise | Nicht unterstützt | Netze mit Benutzername und Zertifikat lassen sich so nicht teilen |
Versteckte Netzwerke
Strahlt dein Router den Netzwerknamen nicht aus, sehen Handys ihn nicht in der WLAN-Liste, und der Code muss ihnen sagen, trotzdem danach zu suchen. Hak in diesem Fall Verstecktes Netzwerk an. Der Netzwerkname muss dann exakt stimmen, mit Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen, weil das Handy ihn nicht anhand einer Liste korrigieren kann.
Ein verstecktes Netz ist nicht sicherer; der Name bleibt für jeden mit den passenden Werkzeugen sichtbar. Für Gäste ist ein sichtbares Netz mit starkem Passwort einfacher und genauso sicher.
Für Gäste, Laden oder Büro ausdrucken
Lade für den Druck SVG herunter, denn eine Vektordatei bleibt in jeder Größe scharf. PNG reicht für einen Bildschirm, eine Nachricht oder ein Dokument, und die Option PNG-Größe bestimmt die Auflösung. Nimm einen dunklen Code auf hellem Hintergrund und lass den Rand drumherum stehen.
Als Faustregel sollte der Code mindestens etwa ein Zehntel so breit sein wie der Abstand, aus dem er gescannt wird. Ein Tischaufsteller, den man auf Armlänge liest, kommt mit 3 bis 4 cm aus; ein Schild an der Wand, das aus 2 Metern gescannt wird, braucht etwa 20 cm.
- Zuhause: eine kleine gerahmte Karte neben dem Router oder an der Haustür, mit dem Netzwerknamen unter dem Code für alle, die lieber tippen.
- Café, Restaurant, Laden: Tischaufsteller, Speisekarte, Theke oder Kassenbon. Ergänze eine kurze Zeile wie Scannen und mit unserem WLAN verbinden.
- Hotel, Ferienwohnung: eine Karte in jedem Zimmer oder in der Begrüßungsmappe. Druck einen neuen Satz, wenn du das Passwort änderst.
- Büro und Veranstaltungen: am Empfang, auf Namensschildern oder auf der Folie, die vor einem Vortrag gezeigt wird.
Sicherheitstipps und typische Probleme
- Wer den Code scannt oder fotografiert, kann das Passwort lesen. Richte für Gäste und Kunden ein eigenes Gastnetz auf deinem Router ein, damit Besucher nicht an deine Computer, Drucker oder Kameras kommen. Viele Router, etwa die FRITZ!Box, bieten dafür einen WLAN-Gastzugang an.
- Das Handy bietet kein Verbinden an: Prüf, ob in der Kamera-App das Scannen von QR-Codes eingeschaltet ist, oder nutz den QR-Scanner im Kontrollzentrum oder in den Schnelleinstellungen. Manche älteren Android-Handys brauchen Google Lens.
- Verbindet sich, kommt aber nicht ins Netz: Passwort oder Verschlüsselung stimmen nicht, oder ein Buchstabe im Namen ist anders groß geschrieben. Erstelle den Code neu und teste ihn vor dem Drucken mit deinem eigenen Handy.
- Netzwerkname mit Emoji oder ungewöhnlichen Zeichen: Manche Handys kommen damit schlecht zurecht. Ein einfacher Name ist am zuverlässigsten.
- Ein Logo in der Mitte ist kein Problem: Wenn du eines hinzufügst, wird die Fehlerkorrektur automatisch auf die höchste Stufe gestellt, damit der Code scannbar bleibt. Teste den gedruckten Code trotzdem.
- Auch Handys können teilen: Android zeigt in den WLAN-Einstellungen einen QR-Code für das verbundene Netz, und neuere iPhones können einen aus den gespeicherten Netzwerkdetails anzeigen. Ein gedruckter Code ist praktischer, wenn du nicht da bist.