Wie groß sollten Bilder für eine Website sein?

Für die meisten Websites funktionieren Header-Bilder über die volle Breite am besten mit 1920 bis 2560 Pixeln Breite, Bilder in Artikeln mit 1200 bis 1600 Pixeln, Produktfotos mit 1000 bis 2000 Pixeln im Quadrat und Vorschaubilder mit 300 bis 600 Pixeln. Die Regel dahinter ist einfach: Mach das Bild etwa doppelt so breit, wie es angezeigt wird, damit es auf Bildschirmen mit hoher Pixeldichte scharf bleibt, und nicht größer. Danach komprimierst du es, damit es ungefähr bei 100 bis 300 KB bleibt.

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Die kurze Antwort

Find heraus, wie breit das Bild auf der Seite in CSS-Pixeln erscheint, und exportier es dann in doppelter Breite. Eine Blogspalte mit 760 Pixeln Breite braucht ein Bild mit etwa 1520 Pixeln. Eine Produktkarte, die mit 280 Pixeln angezeigt wird, braucht etwa 560. Ein Hintergrund über den ganzen Bildschirm braucht 1920 Pixel für typische Laptops und bis zu 2560 für große Desktop-Monitore.

Der Bildgrößenrechner unten erledigt das in einem Schritt: Stell Größe ändern nach auf Pixel, gib die Breite ein, lass Höhe leer und lass Seitenverhältnis beibehalten eingeschaltet. Wenn du einen Stapel Handyfotos von etwa 4000 auf 1600 Pixel verkleinerst, schrumpft jede Datei meist schon um 80 bis 90 Prozent, noch bevor du zusätzlich komprimierst.

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Empfohlene Größen nach Bildtyp

Diese Größen decken die üblichen Fälle auf Blogs, in Onlineshops und auf Firmenwebsites ab. Am wichtigsten ist die Breite; die Höhe ergibt sich aus dem Seitenverhältnis, das du wählst. Die Zielwerte für die Dateigröße gehen von JPG oder WebP mit einer Qualität von etwa 75 bis 85 aus.

BildtypBreite in PixelnÜbliches SeitenverhältnisZiel für die Dateigröße
Header oder Banner über die volle Breite1920 bis 256016:9 oder 21:9200 bis 400 KB
Bild in einem Artikel1200 bis 16003:2 oder 16:9100 bis 200 KB
Produktfoto mit Zoom1000 bis 20001:1100 bis 300 KB
Vorschaubild, Produktkarte300 bis 6001:1 oder 4:320 bis 60 KB
Vorschaubild zum Teilen (Open Graph)1200 x 630etwa 1,91:1unter 300 KB
Logoetwa 2x die angezeigte Größebeliebigunter 30 KB, oder SVG nehmen
Team- oder Autorenfoto400 bis 8001:130 bis 80 KB

Retina und 2x-Bilder erklärt

Moderne Handys, viele Laptops und die meisten Macs haben Bildschirme mit hoher Pixeldichte, auf denen ein CSS-Pixel mit zwei oder drei echten Pixeln gezeichnet wird. Ein Bild, das genau so breit ist wie seine Anzeigefläche, wirkt dort weich. Mit doppelter Breite (2x) wird es gestochen scharf; 3x bringt viel zusätzliches Gewicht für einen Unterschied, den kaum jemand bemerkt, deshalb ist 2x die übliche Obergrenze.

Unterstützt deine Website oder Plattform responsive Bilder (das Attribut srcset, das WordPress und die meisten Shopsysteme automatisch setzen), exportierst du eine große Version in 2x und lässt das System die kleineren Kopien erstellen. Wenn nicht, ist ein einzelnes Bild in doppelter Breite der größten Anzeige der beste Kompromiss.

Für einen Header über die volle Breite heißt das etwa 2560 Pixel am Desktop. Auf dem Handy ist dieselbe Fläche rund 400 CSS-Pixel breit, ein responsives Setup würde dort also eine Version mit etwa 800 bis 1200 Pixeln ausliefern.

Seitenverhältnisse und Verkleinern ohne Verzerrung

Das Seitenverhältnis ist das Verhältnis von Breite zu Höhe. 16:9 ist die Breitbildform von Videos und den meisten Bannern, 3:2 die native Form vieler Kameras, 4:3 die native Form der meisten Handykameras, und 1:1 ist quadratisch, wie oft in Produktrastern. Wenn alle Bilder einer Art dasselbe Verhältnis haben, wirken deine Seiten aufgeräumt.

Beim Ändern der Größe ändert sich nur die Größe, nie die Form, solange das Seitenverhältnis erhalten bleibt. Mit Seitenverhältnis beibehalten passt der Rechner das Bild in die eingegebene Breite und Höhe ein, es wirkt also nie gestreckt. Brauchst du eine genaue Form, etwa 1200 x 630 für ein Vorschaubild zum Teilen oder ein Quadrat für ein Produkt, schneidest du das Bild zuerst mit Bild zuschneiden zu und änderst dann die Größe.

Vergrößere keine kleinen Bilder. Hochskalieren fügt Pixel ohne Details hinzu, das Ergebnis ist also größer und unschärfer. Deshalb ist Kleine Bilder nicht vergrößern standardmäßig eingeschaltet.

Schritt für Schritt für eine typische Website

  • Messen: Öffne die Seite, klick mit der rechten Maustaste auf den Bildbereich und wähl Untersuchen, oder schau in der Dokumentation deines Themes nach der Inhaltsbreite.
  • Zuschneiden auf das Seitenverhältnis, das du für diese Art von Bild verwendest, falls das Original eine andere Form hat.
  • Größe ändern auf die doppelte Anzeigebreite, mit dem Modus Pixel.
  • Ausgabeformat wählen: WebP für die kleinsten Dateien, wenn deine Plattform es annimmt, sonst JPG. PNG bleibt für Logos und Grafiken mit Transparenz.
  • Komprimieren, wenn die Datei noch über dem Ziel liegt, dann hochladen und die Seite auf dem Handy prüfen.

Typische Fehler

  • Das Kamera-Original hochladen und den Browser verkleinern lassen. Die ganze Datei mit 4000 Pixeln muss trotzdem geladen werden, das bremst die Seite und verschlechtert den Wert für Largest Contentful Paint.
  • Nur mit den HTML-Attributen width und height skalieren. Sie bestimmen die Anzeigegröße, nicht die Dateigröße. Setzen solltest du sie trotzdem, weil sie Platz reservieren und Layoutverschiebungen verhindern.
  • PNG für Fotos verwenden. Ein als PNG gespeichertes Foto ist oft 5- bis 10-mal so groß wie dasselbe Foto als JPG oder WebP.
  • Verschiedene Seitenverhältnisse in einem Raster mischen, dadurch wirken Produktlisten unruhig.
  • Text in Bilder setzen. Suchmaschinen können ihn nicht lesen, und auf dem Handy wird er winzig; nimm stattdessen echten Text über dem Bild.

Tipps für schnellere Seiten

Bilder unterhalb des ersten Bildschirms sollten per Lazy Loading geladen werden, also erst, wenn der Besucher in ihre Nähe scrollt; die meisten Content-Management-Systeme machen das automatisch. Das Hauptbild ganz oben sollte normal laden, weil es oft das größte Element ist, das der Geschwindigkeitswert misst.

Ändere die Größe ganzer Ordner auf einmal: Füg alle Bilder hinzu, gib die Breite einmal ein und nimm Alle als ZIP herunterladen. Die Liste zeigt die alten und neuen Maße jeder Datei. Alles passiert in deinem Browser, sodass selbst ein paar hundert Produktfotos ohne Upload verarbeitet werden.

Schritt für Schritt

  1. Bilder hinzufügenZieh JPG-, PNG-, WebP-, GIF-, BMP- oder AVIF-Dateien auf den Bildgrößenrechner.
  2. Pixel wählenStell Größe ändern nach auf Pixel, gib die gewünschte Breite ein und lass Höhe leer.
  3. Form beibehaltenLass Seitenverhältnis beibehalten und Kleine Bilder nicht vergrößern eingeschaltet, damit nichts gestreckt oder unscharf wird.
  4. Format wählenLass Gleiches Format stehen oder wähl unter Ausgabeformat WebP oder JPG und stell bei verlustbehafteten Formaten die Qualität ein.
  5. HerunterladenPrüf die neuen Maße in der Liste und speichere die Dateien einzeln oder als ZIP.

Häufige Fragen

Welche Bildgröße ist für einen Website-Hintergrund am besten?

Nimm für die meisten Websites 1920 Pixel Breite und bis zu 2560 Pixel, wenn viele Besucher große Monitore nutzen. Halte die Datei unter etwa 400 KB, indem du sie als WebP oder JPG komprimierst.

Müssen Bilder für Websites 72 dpi haben?

Die dpi-Angabe spielt auf Bildschirmen keine Rolle. Browser schauen nur auf die Pixelmaße, ein Bild mit 1200 Pixeln sieht also mit 72 oder 300 dpi gleich aus.

Wie groß sollten Blogbilder sein?

Doppelt so breit wie deine Inhaltsspalte, meist 1200 bis 1600 Pixel. Für ein Beitragsbild, das auch in sozialen Netzwerken geteilt wird, ist 1200 x 630 eine sichere Wahl.

Werden meine Bilder beim Verkleinern hier hochgeladen?

Nein. Der Bildgrößenrechner arbeitet in deinem Browser, und die Dateien verlassen dein Gerät nicht.

Verliert ein Bild beim Verkleinern an Qualität?

Beim Verkleinern bleibt ein Bild scharf, weil große Verkleinerungen in mehreren Schritten erfolgen. Ein kleines Bild zu vergrößern verschlechtert die Qualität dagegen, deshalb ist Vergrößern standardmäßig aus.

Welches Format ist für Bilder auf Websites am besten?

WebP für Fotos und Grafiken, wenn deine Plattform es unterstützt, JPG als universelle Lösung für Fotos, PNG oder SVG für Logos und Bilder mit Transparenz.