Schneiden in der Wellenform
Sobald du eine Datei öffnest, erscheint unter dem Player ihre Wellenform: Laute Stellen sind hoch, Stille ist flach. So siehst du, wo ein Lied anfängt, wo ein Sprecher eine Pause macht oder wo der Applaus beginnt. Zieh die beiden Griffe auf den Teil, den du behalten willst. Für genaue Punkte spielst du die Datei ab, hältst dort an, wo der Teil beginnen soll, und drückst unter Anfang auf Aktuelle Position; für Ende machst du dasselbe. Du kannst auch Zeiten wie 1:05,5 eintippen. Wenn ein Griff ausgewählt ist, lässt er sich auch mit den Pfeiltasten verschieben.
Auswahl abspielen spielt nur den gewählten Teil und stoppt am Endpunkt, damit du ihn vor dem Speichern prüfen kannst. Ein Klick in die Wellenform setzt den Player an genau diese Stelle.
Blenden und Formate
Ein Schnitt mitten in der Musik beginnt und endet abrupt. Einblenden hebt die Lautstärke in den ersten Sekunden der Auswahl sanft an, Ausblenden senkt sie am Ende ab; die Wellenform zeigt die Wirkung schon vor dem Speichern. Eine halbe Sekunde nimmt das Knacken eines harten Schnitts weg, zwei bis drei Sekunden klingen wie ein natürliches Ende.
MP3 läuft auf jedem Gerät. M4A (AAC) ist bei gleicher Qualität etwas kleiner und das native Format von Apple-Geräten. WAV ist unkomprimiert und gut zum Weiterbearbeiten, OGG (Opus) ist kompakt und auf Android verbreitet. Wenn du eine MP3 als MP3 oder eine AAC-Datei als M4A ohne Blenden schneidest, wird der Ton unverändert kopiert, es gibt also überhaupt keinen Qualitätsverlust.
Ton aus einem Video
Du kannst auch ein MP4-, MOV-, WebM- oder MKV-Video öffnen. Das Tool liest die Tonspur und speichert nur den gewählten Teil als Audiodatei. Das ist praktisch für ein Zitat aus einer Aufnahme, einen Abschnitt aus einer Vorlesung oder einen Jingle aus einem Clip.