Das sind Buchstaben, keine Schriftarten
Eine Website kann die Schriftart einer App, die sie nicht steuert, nicht ändern. Dieses Tool macht etwas anderes: Es ersetzt jeden Buchstaben durch ein ähnlich aussehendes Zeichen aus Unicode, der gemeinsamen Zeichenliste aller Handys und Computer. Unicode enthält komplette Alphabete aus fetten, kursiven, verschnörkelten, Fraktur-, Doppelstrich- und Schreibmaschinenbuchstaben für die Mathematik, dazu Buchstaben in Kreisen, in Quadraten und Kapitälchen.
Weil es Zeichen sind und keine Formatierung, reist der Stil mit dem Text mit. Du kannst ihn in einen Profilnamen, eine Bildunterschrift, einen Chat oder ein Dokument einfügen, und er sieht gleich aus, solange das Gerät eine Schrift mit diesen Zeichen hat. Fast alle aktuellen Handys und Computer haben eine.
Buchstaben, die bleiben, wie sie sind
Unicode hat verzierte Versionen nur für die Grundbuchstaben A bis Z, a bis z und die Ziffern 0 bis 9. Buchstaben mit Umlaut, Akzent oder anderen Zeichen, etwa ä, ö, ü, ß, é oder ñ, haben keine fette oder verschnörkelte Version, deshalb lässt das Tool sie unverändert. Das Ergebnis kann gemischt aussehen: ein fettes Wort mit einem normalen Buchstaben in der Mitte. Enthält dein Text solche Buchstaben, listet das Tool sie auf, damit du nicht überrascht wirst. Wer auf Nummer sicher gehen will, schreibt ae, oe, ue und ss.
Die Linienstile (durchgestrichen, unterstrichen, schräg durchgestrichen und überstrichen) funktionieren anders. Sie setzen hinter jedes Zeichen ein kombinierendes Zeichen und klappen deshalb mit jedem Buchstaben und jedem Alphabet.
Barrierefreiheit: mit Bedacht einsetzen
Screenreader lesen verzierte Buchstaben nicht als normale Wörter vor. Je nach Gerät buchstabieren sie sie als mathematische Symbole, lesen sie einzeln vor oder überspringen sie, und auch Suchmaschinen und die Suche in Apps finden sie oft nicht. Nutze schöne Schrift als Deko und lass wichtige Angaben wie deinen echten Namen, einen Link oder Kontaktdaten in normalem Text.