GIF in Video umwandeln

Wandle ein animiertes GIF in ein MP4- oder WebM-Video um, das jedes Bild und sein Timing behält und meist nur einen Bruchteil der Dateigröße hat. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, deine GIFs werden also nie hochgeladen.

Deine Dateien bleiben auf deinem Gerät. Alles läuft in deinem Browser.

So funktioniert es

  1. GIFs hinzufügenLeg ein oder mehrere animierte GIFs auf der Seite ab oder wähle sie auf deinem Gerät aus.
  2. Einstellungen wählenWähle MP4 oder WebM, wie oft sich die Animation wiederholt und eine Hintergrundfarbe für transparente Stellen.
  3. Video herunterladenSpeichere jedes Video einzeln oder alle auf einmal als ZIP-Datei.

Warum ein GIF in ein Video umwandeln?

GIF ist ein Format von 1987. Es speichert jedes Bild einzeln mit höchstens 256 Farben und nur einfacher Kompression, deshalb werden aus ein paar Sekunden Animation schnell mehrere Megabyte. Ein Video-Codec wie H.264 oder VP9 speichert nur, was sich von einem Bild zum nächsten ändert, und kommt mit Farben viel besser zurecht. GIFs aus Videoclips oder Fotos schrumpfen deshalb meist auf einen Bruchteil ihrer Größe. Kleine GIFs mit wenigen einfarbigen Flächen, etwa Symbole, gewinnen dagegen kaum etwas und können sogar etwas größer werden.

Das zählt überall, wo es auf die Größe ankommt: Webseiten laden schneller, Chat-Apps und soziale Netzwerke nehmen die Datei an, ohne über Größenlimits zu meckern, und Präsentationen oder E-Mails bleiben leicht. Viele Websites zeigen GIFs genau aus diesem Grund im Hintergrund längst als Video an.

Was mit Timing, Transparenz und ungeraden Größen passiert

Jedes Bild des GIFs kommt mit seiner eigenen Dauer ins Video, langsame und schnelle Teile der Animation laufen also genau wie vorher. Bilder, die ein GIF ohne Verzögerung markiert, laufen 0,1 Sekunden lang, so wie es auch Browser machen.

MP4- und WebM-Videos von dieser Seite haben keine Transparenz, deshalb werden transparente Teile des GIFs mit der Hintergrundfarbe gefüllt, die du wählst. Standard ist Weiß. H.264 braucht außerdem eine gerade Breite und Höhe. Ist dein GIF 375 Pixel breit, bekommt das Video eine zusätzliche Spalte, die die Randpixel wiederholt, es wird also nichts gestreckt oder abgeschnitten. Sehr kleine GIFs unter 32 Pixeln Seitenlänge werden um einen ganzzahligen Faktor vergrößert, weil Video-Encoder so winzige Größen nicht annehmen. Die Pixel bleiben dabei scharf.

Ein Video läuft einmal, außer der Player wiederholt es. Websites und die meisten sozialen Netzwerke spielen kurze Videos automatisch in Schleife ab. Wenn du einen längeren Clip willst, etwa für eine Präsentation, stell Wiederholen auf 3, 5 oder 10.

Häufige Fragen

Werden meine GIFs irgendwo hochgeladen?

Nein. Das GIF wird in deinem Browser auf deinem eigenen Gerät gelesen und das Video dort erstellt. Es wird nichts an unsere Server gesendet.

Ist es kostenlos?

Ja. Ohne Anmeldung, ohne Limit bei der Anzahl der Dateien und ohne Wasserzeichen.

Hat das Video Ton?

Nein. GIFs haben keinen Ton, das Video enthält also nur eine Bildspur.

Warum ist das Video so viel kleiner als das GIF?

Video-Codecs speichern nur die Änderungen zwischen den Bildern und komprimieren viel besser als GIF. In unserem Test wurde aus einem 4,5 MB großen GIF mit fotoähnlichen Bildern ein MP4 mit 187 KB. Kleine GIFs mit einfarbigen Flächen schrumpfen viel weniger.

Funktioniert es ohne Internetverbindung?

Ja. Wenn die Seite einmal geladen ist, funktioniert die Umwandlung auch offline weiter, weil alles in deinem Browser passiert.

Mein Browser sagt, er kann das Video nicht erstellen. Was kann ich tun?

Für die Videokodierung brauchst du einen aktuellen Browser. Probier die neueste Version von Chrome, Edge, Safari oder Firefox oder wechsle zwischen MP4 und WebM.