Schnell drehen ohne Qualitätsverlust
MP4- und MOV-Dateien speichern, wie herum das Bild angezeigt werden soll. Bei einer reinen Drehung ändert das Tool nur diese Angabe und kopiert das Video unverändert. Deshalb ist selbst eine lange Aufnahme in Sekunden fertig und behält jedes Detail. Handys, Browser, Windows, macOS, VLC und Messenger halten sich alle daran.
Ein paar ältere Programme und manche Schnittprogramme ignorieren diese Angabe und zeigen das Video trotzdem seitlich an. Für sie wählst du Neu kodieren: Dann wird das Bild selbst gedreht und neu gespeichert, sodass es überall richtig aussieht. Das dauert länger, je nach Länge des Videos und deinem Gerät.
Spiegeln und auf den Kopf stellen
Spiegeln (links nach rechts) korrigiert Videos der Frontkamera, in denen Schrift spiegelverkehrt erscheint, und Auf den Kopf stellen dreht eine Aufnahme um, bei der das Handy falsch herum gehalten wurde. Spiegeln verändert das Bild selbst, deshalb wird das Video dabei immer neu kodiert; der Ton wird nach Möglichkeit unverändert kopiert.
WebM- und MKV-Dateien können keine Ausrichtung speichern, deshalb werden sie bei jeder Drehung neu kodiert. MP4- und MOV-Ergebnisse nutzen H.264 für das Bild und AAC für den Ton und laufen damit auf praktisch jedem Gerät.
Erst ansehen, dann speichern
Die Vorschau spielt das Video schon gedreht und gespiegelt ab und zeigt die Größe des Ergebnisses, zum Beispiel 1080×1920 bei einem Handyvideo im Hochformat. Mit den Dreh-Schaltflächen drehst du in 90-Grad-Schritten weiter, bis es passt.